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BURNING-FEET-SYNDROM Manche Autoren schreiben den Begriff auch ohne Bindestrich: Burning Feet Syndrom Der Begriff Diese Krankheitsbezeichnung wurde aus der englischen Sprache übernommen und bedeutet so viel wie "brennende Fü ße" oder "Brennschmerz in den Fü ßen". Die zwei Formen der Krankheit
Die Symptome (= Krankheitszeichen) Nächtliche (bei Bettwärme auftretende, durch Kühlung linderbare) Anfälle schmerzhaften Brennen s der Füße, evtl. begleitet mit vegetativen und trophischen Störungen (z.B. örtliche Schweißbildung bzw. Hautschuppung), Muskel verspannung u. Nerven reizzuständen (s. a. Polyneuropathie). Mögliche Ursachen Vermutet werden eine Hypovitaminose (= Vitaminmangel) ((Pantothensäure- (= Bestandteil des Koenzyms A), Nicotinsäure-, Aneurinmangel (= Vitamin B) oder Mangel an Mineralien (z.B. Magnesium)) im Gefolge von Stoffwechsel- oder auch Ernährungsstörungen. Die mikroskopische Gewebeuntersuchung zeigt gefäßbedingte anoxämische (= durch Sauerstoffmangel hervorgerufene), periphere (= außerhalb von Hirn oder Rücken mark vorkommende) Nervenschädigungen. Medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten Öfters sind Antikonvulsiva (= Mittel gegen die Fallsucht) hilfreich (Carbamazepin, Gabapentin, Pregabalin). Auch kann eine Substitutionstherapie (= Behandlung durch künstliche Zufuhr dem Körper normalerweise zur Verfügung stehender Substanzen) der oben aufgeführten Stoffe versucht werden, leider sind die Erfolge damit eher mäßig. Beim Burning-feet-Syndrom helfen oft wiederholte Blockaden der Nn. ischiadici (= Ischias nerven) mit lang wirkenden Lokalanästhetika (z.B. Bupivacain, Ropivacain) (= örtliche Betäubungsmittel). Optimal ist diese Behandlung in Form einer kontinuierlichen Blockade mit Katheter* was aber einen stationären Aufenthalt erfordert. * Bei der sog. kontinuierlichen Blockade mit Katheter wird ein dünner Kunststoffschlauch dicht an Nerven geflechte bzw. den betroffenen Nerven eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle hindurch, es muß also nicht "aufgeschnitten" werden. In der Folge wird über diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der vorangegangenen Dosis, das örtliche Betäubungsmittel völlig schmerzlos nachgespritzt. In bestimmten Fällen kann zur Verabreichung des örtlichen Betäubungsmittel durch den Katheter hindurch auch eine kleine Pumpe angeschlossen werden. Das Lokalanästhetikum (= örtliches Betäubungsmittel) wird bei dieser Behandlung so dosiert, dass die grobe Kraft erhalten bleibt (bei gleichzeitiger Hemmung der Schmerzreizleitung), damit begleitend krankengymnastische Übungsbehandlungen möglich bleiben. Dass die schmerzlindernde Wirkung i.d.R. über die eigentliche Behandlungszeit hinaus anhält, ist u.a. darauf zurückzuführen, daß bei dieser Blockadebehandlung auch die sog. vegetativen Nerven betroffen sind, woraus eine sehr deutliche Durchblutungssteigerung resultiert. Dies ist der Grund, warum diese Behandlungsmethode besonders bei Schmerzen, die auf eine verminderte Blutversorgung, auf entzündliche oder auch degenerative Prozesse zurückzuführen sind, hilfreich ist. Differentialdiagnostisch
(= welche
Krankheiten außer
Burning-feet-Syndrom bei
Fußschmerzen
sonst noch in Frage kommen)
ist die
Erythromelalgie
(auch als
Erythralgie,
Erythermalgie
oder
Erythrothermalgie
bezeichnet) von Bedeutung, gekennzeichnet durch
bren
nende, oft
schmerzhafte Sensationen im Bereich der
Füße,
aber auch
Hände.
Wärme verstärkt die Beschwerden. Die
Schmerz
bereiche sind häufig gerötet, teilweise aber auch zyanotisch
(= bläulich
verfärbt), was dann zu
einer Verwechslung mit der
Raynaud Krankheit
(auch als
Morbus Raynaud oder
Raynaud Syndrom
bezeichnet) führen kann. Ein Brennen der Füße kann auch ein Symptom (= Krankheitszeichen) der Polyneuropathie sein. Auch bei der Lyme-Borreliose bzw. Borreliose kann es zu einem Burning-feet-Syndrom kommen. Zuletzt noch gute Nachrichten für alle Schmerzpatienten
Die invasiven (= in den Körper eindringenden) Therapiemethoden der speziellen Schmerztherapie setzen eine sehr gründliche fachärztliche Ausbildung voraus, weshalb sie nur in wenigen therapeutischen Einrichtungen angeboten werden können. Insbesondere sind die kontinuierlichen Blockaden mittels eingepflanztem Katheter in Deutschland nur in ganz wenigen Schmerzzentren (Schmerzkliniken) durchführbar, so z.B. in Bad Mergen theim. Die Methoden der modernen Schmerztherapie bieten auch optimale Voraussetzungen für eine Anschlußheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitation. Mehr darüber erfahren Sie hier: http://www.anschlussheilbehandlung.eu (einfach anklicken). Wenn Sie eine genaue Anfahrtsbeschreibung ab Ihrem Wohnort wünschen, klicken sie hier. Die Klinik im Film - Zu einem 3-min. Fernsehbeitrag über Schmerzbehandlungen gelangen Sie hier (einfach anklicken).
Haftungshinweis:
http://www.burning-feet-syndrom.com
Aktualisiert: >22.10.2007</>
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